contact


sponsors

peter-haas-tennis fwugroup edelsbacher KSWISS

karriere

3-13 Jahre

Meine ersten Versuche mit Ball und Schläger

VersucheBei mir begann alles mit einem Speckbrett. Wie mir meine Eltern erzählten, habe ich mit 2 ½-Jahren in meinem Kinderzimmer eben mit solch einem Speckbrett und einem Tennisball gespielt. Tennisbälle gab es bei uns genug, mein Vater war Cheftrainer beim THC Horn Hamm, einem Verein in Hamburg. Als er in mein Zimmer kam, nahm er den Ball, warf ihn mir zu, und ich spielte ihn genau in seine Hand zurück. Als ich das ein paar mal wiederholte, konnte er es gar nicht glauben.

Chancenlos gegen Sabine

ChancenlosDurch den Beruf meines Vaters waren wir mit unserer gesamte Familie häufig im Tennisclub. Ich bekam ziemlich bald einen kleinen Tennisschläger und habe stundenlang an der Wand gespielt. Hin und wieder durfte ich bei einer Trainerstunde meines Vaters mitspielen. Meine drei Jahre ältere Schwester, Sabine, war zu dieser Zeit deutlich besser als ich. Ehrlich gesagt habe ich bis zu meinem 12. Lebensjahr keine Chance gegen sie gehabt. Aber das spornte mich an: einmal die ältere Schwester schlagen.

Mein erster Flug

FlugMit 5 Jahren gewann ich ziemlich überraschend ein kleines Jugendturnier in der Nähe von Hamburg. 3 Jahre später setzen mich meine Eltern in den Flieger, damit ich beim Sport-Scheck-Turnier in München mitspielen konnte. Der erste Flug meines Lebens. Ich gewann diese Veranstaltung und hielt den Pokal auf dem gesamten Rückflug in meinem Schoß. Es folgten immer größere Turniere und schönerweise auch größere Erfolge:

Mit 11 Jahren wurde ich Deutscher Meister. Später zweimal österreichischer Meister, mit 13 Jahren Europameister. Damals war unter anderem auch Sebastien Grosjean dabei. Er ist ja im selben Jahr wie ich geboren. Das zeigt, wie lange man einige Kollegen auf der Tour schon kennt.

Durch den Titel bei den Deutschen Meisterschaften, den parallel übrigens auch meine Schwester gewann, wurden wir beide zu Nick Bollettieri eingeladen. Eine schreckliche Woche. Ich verstand überhaupt kein Wort Englisch, durfte mit Sabine nicht auf ein Zimmer. Wir wollten beide eigentlich nur eines: nach Hause. Bollettieri sah das ganz anders. Er erkannte sofort unser Talent, schlug uns vor, bei ihm zu bleiben – kostenfrei. Doch das kam überhaupt nicht in Frage. Das Thema Bollettieri Academy war damit eigentlich vom Tisch.

Eigentlich. Einige Monate später fragte der Fernsehsender ZDF bei meinem Vater an, ob ich nicht zusammen mit ihm zu Bollettieri fliegen wollte. Man hatte vor, einen Film über den Tennisguru zu drehen, wollte aber einen deutschen Bezug, also ein deutsches Talent in diesen Beitrag integrieren.

Zusammen mit meinem Vater trat ich diese Reise an. Bollettieri war begeistert, mich zu sehen, ich gewöhnte mich an diese Umgebung und blieb dort – im Alter von 13 Jahren.

 


Website designed by Edelsbacher Design Group
W3C XHTML  W3C CSS