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karriere

18 Jahre bis heute

Start meiner Profikarriere

ProfikarriereIm Jahr 1996 begann offiziell meine Profilaufbahn. Bei meinem aller ersten Challenger-Turnier in Weiden erreichte ich vollkommen überraschend das Finale. Schlug unter anderem mit Carsten Arriens und Oliver Gross zwei deutsche Spieler. Zwei Monate später erhielt ich meine erste Wildcard für eines der großen Turniere auf der ATP-Tour, in Indianapolis. Kam gleich bis ins ¼-Finale, durfte also auf den Centre Court und spielte erstmals gegen den großen Pete Sampras. Immerhin bekam ich sieben Spiele beim 3:6 und 4:6.

Kurz darauf gab es ein weiteres erstes Mal: die US Open standen an. Mein erstes Grand Slam Turnier bei den Herren. Und in der 1. Runde spielte ich gleich gegen Michael Stich, unterlag in vier Sätzen.

Jüngster Spieler unter Top-50

SpielerLetztlich ging es dann Schlag auf Schlag: im Mai 1997 stehe ich zur Überraschung aller in Hamburg im ½-Finale. Mit 19 Jahren. Am 20. Oktober `97 bin ich die Nr. 43 der Welt und somit der jüngste Spieler unter den Top-50. In der Woche zuvor hatte ich das Finale von Lyon erreicht. War jedoch dem unangenehm zu spielenden Franzosen Fabrice Santoro unterlegen.

Alle guten Dinge sind 4

DingeErst bei meinem 4. ATP-Tour-Finale gewann ich endlich meinen 1. Titel. Und dann auch noch gegen eine ehemalige Nr. 1 der Welt: Jim Courier. Für diesen ersten Triumph wird man von der ATP ausgezeichnet, erhält eine Art Urkunde.

Mittlerweile stehen 5 Turniersiege auf meinem Konto zu buche – und das vor allem dank eines sehr guten Jahres 2001.

2001 - mein bislang erfolgreichstes Jahr

erfolgreichstesEigentlich war es ein kurioses Jahr. Ich hatte mich Ende 2000 von meinem Travelling-Coach David „Red“ Amye getrennt. Und es dann bis Mitte des Jahres 2001 mit drei verschiedenen Trainer versucht: Gavin Hopper, Harold Salomon und Sven Groenefeld. Im Januar gewann ich zwar gleich zu Beginn der Saison die Veranstaltung in Adelaide. Doch von diesem Zeitpunkt an wurde ich kontinuierlich schlechter. Der Tiefpunkt war das Erstrunden-Aus in Wimbledon gegen Wayne Black.

Ich bin zurück zu „Red“ gekehrt. Er schaffte es vor allem, dass ich wieder Freude am Tennis hatte. Und mit dem Spaß kam auch der Erfolg. Vom 20. August bis zum 22. Oktober habe ich meine bislang beste Siegesserie hingelegt: von 22 Partien verlor ich nur zwei, gewann drei Turniere. In Wien und Stuttgart war ich sogar nacheinander erfolgreich. Am Ende verpasste ich nur knapp die aktive Teilnahme am Masters Cup, bin jedoch als Ersatzmann nach Sydney gereist.

Nach all diesen Erfolgen kam ein ereignisreiches Jahr 2002. Das Erreichen des Finals von Rom wurde letztlich vom Motorradunfall meiner Eltern überschattet. Auch wenn ich bei den Canadian Open noch das ½-Finale erreichte, war es ein Jahr ohne Turniersieg und vor allem mit vielen verletzungsbedingten Problemen an meiner rechten Schulter. Am 18. Dezember riss mir dann während meiner Vorbereitungsphase auf die neue Saison eine Sehne im vorderen Rotatorkopf, wie es heißt. Der Tag meines Comebacks steht noch nicht fest.

 


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